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Wir sind alle irgendwo Ausländer…

von Klaus Nussbaum

Ob beim Urlaub im Ausland, dem Besuch von Partnergemeinden, dem Sport, Veranstaltungen aller Art…wir sind im betreffenden Land, wo wir uns, wenn auch nur zeitweise aufhalten, Ausländer. Und was wäre Deutschland ohne die vielen Gastarbeiter in den 60er und 70er-Jahren gewesen? Griechen, Italiener, Türken, Jugoslawen etc. haben uns beim Aufbau unseres Wirtschaftswunders unterstützt. Sie führten oft Arbeiten aus, die Deutsche nicht tun wollten. Viele sind geblieben, andere haben zuhause eine neue Existenz aufgebaut. Wo wären wir im Fußball ohne die ausländischen Spieler? Und was ist mit dem Gedanken an ein einheitliches, freies Europa? Gar die Vereinigten Staaten von Europa als Zukunftsbild? Rücken wir also mit Zureisenden, Fremden und Flüchtlingen aus Kriegsgebieten zusammen und nehmen wir sie freundschaftlich auf. Flüchtlinge aus Kriegsgebieten haben alles verloren. Sie bedürfen nicht nur unserem Mitgefühl sondern einer guten Aufnahme und Hilfe. K.N.

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Einbrüche in Häuser und Wohnungen – von Klaus Nussbaum

Liebe Freunde,

nach den Nachrichten sind derzeit jährlich über 149500 Einbrüche in Häuser und Wohnungen in Deutschland zu verzeichnen. Nur 6 % werden aufgeklärt.Der dadurch verursachte Schaden geht in die Milliarden.

Die Polizei ist auch lt. Polizeigewerkschaft völlig überfordert. Rund 16 000 Stellen bei der Polizei wurden in den letzten Jahren abgebaut. Dies und andere Themen haben auch einen Zulauf zur AfD verursacht. Viele Deutsche fühlen sich nicht mehr richtig beschützt. In Bundesländern im Osten bilden sich bereits Bürgerwehren.

Dies alles veranlasst mich einen Leitantrag an die Bundespartei und die Landespartei zu stellen, indem wir mehr Sicherheit fordern. Verstärkt werden muss insbesondere die Anwesenheit der Polizei durch eine Aufstockung der Beamten und Fahrzeuge,  mehr Fahrten durch die Ortschaften, denn wo Polizeipräsenz gezeigt wird, gehen die Einbrüche langfristig zurück. Außerdem halte ich eine Strafverschärfung bei Einbruch und Sachbeschädigungen für notwendig. Das bandenmäßige Vorgehen von Banden aus Osteuropa muss eingedämmt werden. Es ist ein Unding nur durch Aufklärung über Sicherheitsmaßnahmen bei den Bürgern die notwendige Polizeipräsenz zu entschuldigen.

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Zur Landespolitik – von Jürgen Müller

Für alle, die es noch nicht wissen: Im nächsten Frühjahr – 2016 – sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg!
Die SPD geht mit einem “Dreiklang” in diese Wahlen:
“Gute Arbeit” “Zeit für Familie” und “Bildungsgerechtigkeit”.
Irgendwie kommt mir dies bekannt vor. Schön wäre es, wenn dies nicht nur Schlagwörter blieben, sondern die Begriffe mit Leben gefüllt würden. Was versteht Ihr darunter? Gleich mal drei provokante Thesen:

1. “Gute Arbeit” – Ist dies Arbeit die gut bezahlt wird, Spaß macht und Anerkennung bringt? Und wer macht die notwendige Drecksarbeit mit den miserablen Arbeitszeiten und dem gesellschaftlichen Unterschicht – Status?
Wie wäre es, wenn die Arbeit, die Spaß macht, schlechter bezahlt wird und die, die nur Mühe und Frust bringt besser?

2. “Zeit für Familie” – Wenn ich meinen Lebensunterhalt einigermaßen autonom, ohne Hilfe des Staats verdienen möchte, muß ich mich mühen. In den 50er, 60er Jahren war Familienidylle: Vater kommt nach acht (vielleicht auch mal zehn oder zwölf) Stunden Arbeit nach Hause in das wohlgeordnete Haus zu Frau und Kindern. Frau kümmert sich um Haushalt und Kinder. Vater bringt das Geld. Alles ist glücklich und zufrieden.
Heute ist die Familienidylle: Mutter und Vater kommen nach acht (oder zehn oder zwölf) Stunden Arbeit nach Hause, Die Kinder wurden in Kita, Schule, Hort und sonstwo betreut und sind glücklich und zufrieden. Ein “guter Geist” betreut auf 450.- EUR Basis (oder auch nicht) den Haushalt. Beide idyllischen Bilder sind mir suspekt.

3. “Bildungsgerechtigkeit” – Jeder soll die gleiche Möglichkeit haben, seine Kinder auf teure Privatschulen zu bringen? Für mich gehört zur Bildungsgerechtigkeit , dass jedes begabte Kind, egal ob reiche oder arme Eltern, egal ob Migrant oder Nichtmigrant, ob Männlein oder Weiblein, behindert oder nicht die Möglichkeit erhält, Leistung zu erbringen, seine Talente zu entfalten und sich zu messen. Ich bin der Meinung, dass der Leistungsgedanke in der sozialdemokratischen Diskussion über Bildungsgerechtigkeit vernachlässigt wird.

Ich bitte um möglichst bissige Repliken!

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Kommentar von Klaus-Dieter Nussbaum

Ich finde diese Einrichtung hervorragend. auch ein vielleicht öfter negatives Bild der Parteiarbeit wird sich hierdurch ändern. Im Rahmen der Demos über unsere Internationalität möchte ich anregen, eine Kulturwoche anregen, auf welcher der Islam und das Christentum und das Judentum angesprochen werden sollte. Einbeziehen sollten wir Kirchen, Parteien, die Schulen des Bildungszentrums sowie auch alle Bürger, die nicht in irgendwelchen Bereichen gebunden sind. Besonders für die Jugendlichen, die Migrationshintergründe haben halte ich eine gemeinsame kulturelle Veranstaltung für sinnvoll. Man könnte mit den Schulträgern nach
der Fasnet im März oder April eine Musikveranstaltung in der Aula des Bildungszentrums Denzlingen durchführen mit dem Motto “Wir sind eine offene Gesellschaft”. Diskussionsrunden im Rocca über das Zusammenleben der Religionen könnten folgen. Auch wie man Konflikte, die derzeit bestehen diskutieren und evtl. Lösungsvorschläge erarbeiten. Wie fördern wir das Zusammenleben zwischen Christen und Moslems hier in Denzlingen- auch das wäre ein Thema-ich habe besonders mit Jugendlichen in den letzten acht Jahren meiner Mensatätigkeit
mit Migrantenkindern sehr gute Erfahrungen gemacht.